Rezept: Koreanischen Rettich-Kimchi selber machen (vegan)

17. September 2023

Beitragsbild Rettich Kimchi

Zeit zum Lesen: 3 min

Kategorie: Rezepte

Entfessle die Power der Fermentation für deine Gesundheit

Kimchi ist ein traditionelles koreanisches Gericht, das dort nahezu täglich gegessen wird. Auch wenn du es in den Supermärkten hierzulande nicht häufig antriffst, musst du nicht auf diese gesunde und leckere Speise verzichten. Am besten ist Kimchi selbst gemacht.

Um Kimchi herzustellen, fermentierst du Gemüse wie Chinakohl oder Rettich mit Gewürzen und Chili. Belohnt wirst du mit einzigartigem Geschmack und einer Speise, die viel für deine Gesundheit tut. In diesem Rezept wirst du Rettich fermentieren. Der koreanische Rettich-Kimchi heißt auch „Kkakdugi“.

Mikroorganismen wandeln Inhaltsstoffe zum Besseren

Durch die Fermentation kreieren die Mikroorganismen Geschmacks-Moleküle, die du sonst nirgends findest. Eine einzigartige Mischung aus süß, sauer, scharf, umami und salzig – alles drin. Außerdem wissen wir, dass du durch die Fermentation den Nährstoffgehalt, wie den von Vitaminen, erhöhen kannst. Altes Wissen und neue Forschung zeigen, dass es kaum bessere Lebensmittel für deine Darmflora und gesamte Gesundheit gibt als fermentierte Speisen.

Eine einfache Methode, um Lebensmittel haltbar zu machen

Ein weiterer Vorteil von Kimchi ist, dass du damit Gemüse haltbar machen kannst. Daher zeige ich dir heute, wie eingelegter Rettich koreanisch funktioniert. Denn mein Garten hat mich reichlich mit Rettich beschenkt und ich bin dankbar für eine natürliche und gesunde Art der Konservierung. Einmal zubereitet und vollendet ist der Kimchi einige Wochen haltbar.

Universeller Begleiter zu deinen Speisen

Kimchi passt hervorragend zu sehr vielen Speisen. Am liebsten esse ich ihn als eine Art kleine Beilage. Auf diese Weise wertest du jede Mahlzeit auf: Durch den Geschmack und weil der Kimchi durch seine Säure und Inhaltsstoffe andere Speisen bekömmlicher und gesünder macht.

Rettich-Kimchi-Rezept: Easy vegan möglich

Traditionell wird Kimchi mit und ohne Rettich in Korea häufig mit Fischsauce zubereitet. In diesem Rezept habe ich die Fischsauce gegen einen Sud aus Nori-Algen** ausgetauscht. Damit ist der Kimchi 100 % vegan. Du musst dich ohnehin nicht strikt an das Rezept halten. Kimchi gibt es in vielen Varianten. Falls dir Chili zu scharf ist, reduziere die Menge nach Belieben. Falls dir umami fehlt, füge noch etwas Sojasoße hinzu. Deiner Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

Viel Spaß und ein wunderbares Geschmackserlebnis!

Zutaten für Kimchi mit Rettich

  • 1 Kilo Rettich
  • 3 Stangen Frühlingszwiebel
  • 1 gutes Stück Ingwer
  • 3-4 Knoblauchzehen
  • 1 Esslöffel Salz
  • 1 Esslöffel Zucker
  • 30 g Chiliflocken (Gochugaru)
  • 2 Blätter Nori-Algen** (als Ersatz für die Fischsauce ‒ spare mit dem Rabattcode „vegan5“ 5 % bei Algen Markt)
  • ein dicht verschließbares Glasgefäß, wie ein großes Einmach- oder Weckglas

Rettich-Kimchi-Rezept Zubereitung

  1. Für den Fischsoße-Ersatz mit den Nori-Algen-Blättern schneide ich die Nori-Algen klein und übergieße und bedecke sie mit circa 200 ml kochendem Wasser. Stelle die Algen erst einmal beiseite.
  2. Schäle den Rettich, schneide ihn in mundgerechte Würfel und gib ihn in eine Schüssel.
  3. Gib Salz und Zucker hinzu und vermische alles gründlich. Stelle die Mischung für 30 Minuten beiseite.
  4. Für die Soße: Schneide die Frühlingszwiebeln klein, hacke den Knoblauch und schäle und hacke den Ingwer.
  5. Vermische alle Zutaten der Soße: circa 100 ml vom Saft, den der Rettich in der Schüssel abgegeben hat, das Nori-Algen-Sud, Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer und Chiliflocken.
  6. Gib die Soße zu den Rettichstücken und mische kräftig durch.
  7. Nun füllst du die Mischung für die Fermentation in ein Glasgefäß, das du luftdicht verschließen kannst. Bevor du es verschließt, drückst du die Luftblasen mit einem Stampfer aus der Kimchi-Masse im Glas.

Die Luft außen vorzulassen ist wichtig, weil die Fermentation ohne Sauerstoff abläuft. Sobald der Kimchi gut in die Fermentation gestartet ist, ist der luftdichte Verschluss nicht mehr so wichtig.
Um die Fermentation in Gang zu bringen, lässt du das Gefäß für einige Tage bei Zimmertemperatur stehen. So lange, bis Bläschen im Glas von unten nach oben steigen. Es ist ein Zeichen dafür, dass die Fermentation schon mächtig losgelegt hat.
Nach diesen 3-5 Tagen, je nach Temperatur, stellst du das Gefäß in den Kühlschrank. Dadurch verlangsamt sich die Fermentation und der Kimchi wird nicht zu schnell zu sauer.

Sämtliche Inhalte dieser Seiten sind keine Heilaussagen und ausschließlich informativ, sie dienen keinesfalls als Ersatz für eine ärztliche Behandlung. Hier gehts zu unseren Therapeuten.

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